Weinkeller Siriola
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Weinkeller Siriola

Das „wie oben, so auch unten“ haben wir bereits öfters angesprochen. Denn wie die Weinkarte im La Siriola und im Ciasa Salares gebührt auch unserem renovierten Weinkeller Respekt. Er steht unseren Gästen nicht nur für eine Besichtigung zur Verfügung, sondern lässt in das hochwertige und naturverbundene „Unten“ eintauchen. Die alten Stangen aus Lärchenholz links vom Eingang führen unsere Sicht weit durch drei Lokalen, die mit 16.000 Flaschen und 1.600 Weinarten bestückt sind. Auf einheimischen Hölzern, gefällt nach den Mondphasen und somit in Einklang mit der biodynamischem Philosophie vieler im Keller gelagerten Produkte, verkosten unsere Gäste das Beste, was der internationale Weinmarkt zu bieten hat, begleitet von ebenso vorzüglichen Leckerbissen. Hier „unten“ ist von der verfliegenden Gegenwart nichts zu spüren. Im Gegenteil, es beginnt eine Reise in die Vergangenheit, über die verschiedensten Jahrgänge bis hin zum 1928 Jahrgang eines Recioto von Bertani.

Wöchentlich und auf Anfrage organisieren wir gerne Verkostungen durch die faszinierende Weinwelt.
Auf Vormerkung servieren wir die Fondue Chinoise.

"Als im Jahre 1987 der Weinkeller des Hotels realisiert wurde, begann auch gleichzeitig meine Leidenschaft für den Wein selbst. Jahrelang, nachdem ich den Sommelierkurs abgeschlossen hatte, besuchte ich verschiedene Kellereien und nahm an zahlreichen Verkostungen teil. Während dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit etliche Flaschen zu erwerben. Dank jener Auswahl habe ich auch mehrere Auszeichnungen erhalten. Mit einem Umschlag von ca. 350 Eiketten pro Jahr, ist der Weinkeller durchaus auf dem Laufenden. Auf meinem önologischen Parcour entdeckte ich eine faszinirende Landwirtschaftsmethode, die Biodynamische Philosophie. Begeistert befasste ich mich mit den Werken Steiners, lernte vieles von europaweit bekannten Herstellern und konnte schon bald auf deren Weingüter direkte Erfahrungen sammeln. Gerne bezeichne ich mich als "Wanderer auf den Straßen des Universums" und spüre direkt auch dessen Energien. So kam es, dass gut 30 Prozent meiner Weine aus biodynamischer Herkunft stammen, ohne den herkömmlichen Weinproduzenten, die eine ehrliche Arbeit in den Weinberg und im Keller verrichten, Respekt zu entziehen. Technik sollte meiner bescheidenen Meinung nach dazu dienen, die Eigenschaften eines Weines hervorzuheben und nicht zu globalisieren. Manchmal, nach der Arbeit im Restaurant, esse ich noch eine Kleinigkeit mit meinem Sohn. Als er mir dann sagt "Heute würde ich gerne einen guten Riesling probieren" setze ich großes Vertrauen in seine Generation".
Stefan Wieser

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